Kenias Lotto-Anbieter launcht Rubbellose für Olympia 2021

Veröffentlicht am: 3. September 2020, 03:26 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 3. September 2020, 03:26 Uhr.

Die Betreiberin der kenianischen Nationallotterie, Kenya Charity Sweepstake (KCS), hat den Launch neuer Rubbellose angekündigt. Wie die kenianische Tageszeitung The Standard heute berichtet [Seite auf Englisch], handle es sich um eine Serie zeitlich begrenzter Rubbelkarten mit dem Thema Olympische Sommerspiele 2021.

Olympische Ringe mit Sportlern Wüste blauer Himmel
Kenias Lotterie launcht Rubbellose für die Olympiade 2021 (Bild: Pixabay)

Die Rubbellose sollen in Kürze in den KCS-Verkaufsstellen und bei den Partnern der Lotterie im gesamten Land zum Verkauf angeboten werden. Zu gewinnen seien zehntausende Bargeldpreise sowie ein großer Jackpot von 2 Mio. Kenia-Schilling (umgerechnet 15.636 Euro).

Die neuen Lose seien Teil eines offiziellen Deals mit dem Kenya National Olympic Committee (NOCK). Demnach sollen die Einnahmen aus dem neuen Spiel unmittelbar den kenianischen Olympia-Sportlern zugutekommen.

Yossi Abadi, der geschäftsführende Leiter der KCS-Dachorganisation Tenlot Group, fasst zusammen:

Unsere fortwährende Unterstützung von Kenias National Olympic Committee hat uns dazu motiviert, die Kosten mitzufinanzieren, die aufgrund der Verschiebung der Tokio Sommerolympiade 2020 um ein Jahr angefallen sind. Konkret heißt das, wir unterstützen die Athleten in einem weiteren Jahr intensiven Trainings, um die in der Form zu halten, mit der sie Medaillen gewinnen können.

Ziel sei es somit, eine möglichst große Delegation von Sportlern zu den Sommerspielen 2021 in Tokio zu schicken. Der Umstand, dass die Spiele auf Grund der Corona-Pandemie verschoben worden seien, habe wegen des verlängerten Trainings somit auch Vorteile.

Weitere Hilfen auch in Bezug auf Corona

Während ein maßgeblicher Teil der Einnahmen den Sportlern zukommen solle, wolle der Anbieter auch in anderen Bereichen finanzielle Hilfe leisten. Insbesondere wolle sich KCS für jene Menschen und wohltätige Organisationen einsetzen, die besonders unter den Folgen der Corona-Pandemie zu leiden hätten.

Peter Njoroge, der Generaldirektor der KCS, fügt daher hinzu:

Die Herausforderungen, vor die unsere Nation während der Pandemie gestellt wurde, bieten uns die Möglichkeit, mit unseren Partnern, Verkaufsstellen und Kunden zusammenzuarbeiten, um gemeinsam unseren kenianischen Brüdern und Schwestern zu helfen.

Nicht nur die Sportler, sondern auch die allgemeine Bevölkerung könne sich so auf „den Geist der Sportlichkeit“ und auf „gute Gesundheit“ für das nächste Jahr konzentrieren.