Boris Johnson: Die gesamte EM könnte in Großbritannien stattfinden

Veröffentlicht am: 2. März 2021, 06:24 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 2. März 2021, 06:24 Uhr.

Der britische Premierminister Boris Johnson hat angeboten, dass alle Spiele der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft in Großbritannien ausgetragen werden könnten. Das sagte er am Dienstag der Zeitung The Sun gegenüber. 2030 soll die WM dann ganz „nach Hause“ geholt werden.

Boris Johnson
Der britische Premierminister Boris Johnson schlägt vor, alle Spiel der EM in Großbritannien auszutragen (Bild: Flickr Number 10)

In gut drei Monaten ist der Anpfiff der EM, die wegen der Pandemie verschobenen wurde. Ab dem 11. Juni spielen dann 24 Nationen um den Titel. Die beiden Halbfinale und das Finale am 11. Juli werden im Wembley-Stadion in London ausgetragen.

Nun bot sich der britische Premierminister Boris Johnson in einem Gespräch mit der Zeitung The Sun als Helfer in der Not an. Sollte es Spiele geben, die aufgrund der Pandemie einen neuen Austragungsort benötigten, könnten diese in Großbritannien ausgetragen werden.

Bislang aber geht die Europäische Fußball-Union davon aus, dass die EM-Spiele wie geplant in 12 Städten und 12 Ländern stattfinden können. In Deutschland ist München der einzige Austragungsort. Noch erarbeitet die UEFA unterschiedliche Pläne zusammen mit den einzelnen Städten. Welches Szenario in welcher Stadt während des Turniers gelte, werde im März entschieden, sagte ein Sprecher gegenüber dem Nachrichtensender ntv.

Johnson strebt WM 2030 in Großbritannien an

Der Premierminister sagte außerdem im Gespräch mit The Sun, dass er die Fußball-WM 2030 nach Hause bringen wolle. Johnson hoffe, dass die diesjährigen EM-Spiele in London und der Impferfolg ein gute Werbung für das Land seien.

Es ist die Heimat des Fußballs, es ist der richtige Zeitpunkt. Es wird eine absolut wunderbare Sache für das Land sein.

Schon am Montagabend veröffentlichte der englische Fußballverband (Football Association) eine Pressemitteilung [Seite auf Englisch], in der er mitteilte, eine Bewerbung für den Word Cup 2030 vorzubereiten.