84 %: Spielerschutz-Tools unter US-Spielern weit verbreitet
Posted on: 01/10/2025, 10:59h.
Last updated on: 01/10/2025, 10:59h.
- In den USA setzt ein Großteil der Spieler auf Spielerschutz-Tools.
- Glücksspielverband: 84 % der Nutzer kennen die Hilfsmittel für nachhaltiges Glücksspiel.
- Einsatzlimits sind über alle Kanäle hinweg die bevorzugte Schutzmaßnahme.
Seit der Legalisierung des Online-Glücksspiels im Jahr 2018 erlebt die Branche in den Vereinigten Staaten einen kontinuierlichen Aufschwung. Mit den wachsenden Einsätzen steigen allerdings auch die Gefahren eines riskanten Spielverhaltens. Um sich dagegen nachhaltig zu wappnen, setzt ein Großteil der Spieler in USA auf den Einsatz von Spielerschutz-Tools.

Die lizenzierten Betreiber von Glücksspiel müssen über alle Kanäle hinweg entsprechend Werkzeuge anbieten. Das Wissen um deren Existenz ist laut Glücksspielverband hoch. So gaben der AGA zufolge 84 % der Spieler an, die Tools zu kennen.
Wie die American Gaming Association am Dienstag erklärte, werden die Hilfsmittel sowohl im terrestrischen als auch beim Online-Glücksspiel genutzt. Das Mittel der Wahl scheint dabei die Festlegung einer Maximalsumme zu sein, die Spieler auszugeben bereit sind.
Für ihre Studie beauftragte die AGA das Marktforschungsinstitut YouGov. Dieses befragte dafür von Ende Juli bis Anfang August 2025 über 2.000 repräsentativ ausgewählte erwachsene US-Bürger zu ihrem Spielverhalten.
Demnach setzen sich 80 % der Casino-Besucher vor Betreten des Casinos-Floors feste Einsatzlimits. 90 % von ihnen erklären, sich auch tatsächlich an diese zu halten.
Mehr Nutzung beim landbasierten Spiel
Die Umfrage förderte überdies zutage, dass der Einsatz der Spielerschutz-Tools beim landbasierten Casino-Spiel höher als bei anderen Spielformen ist. So gibt der US-Glücksspielverband an, dass sich lediglich 60 % aller Wettfans die Einsatzgrenzen setzen.
Der Anteil der Wettenden, die sich an ihre Maßgabe halten, ist zudem niedriger als bei den Besuchern von physischen Casinos. Er liegt bei den Fans von Sportwetten bei 85 %.
Am geringsten ausgeprägt ist die Bereitschaft zur Nutzung der Limits bei Nutzern von Online-Casinos. Dort werden Einsatzgrenzen lediglich von 56 % der Spieler gewählt, wobei sich nur 78 % auch daran halten.
Diese beiden Tiefstwerte zeigen, dass die Gefahr des problematischen Spiels bei Online-Casinos besonders zu beachten ist. Es bleibt abzuwarten, ob AGA oder Regulierungsbehörden darauf reagieren, bspw. durch die verpflichtende Festsetzung von Einsatzhöchstgrenzen.
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