Online-Casino 888 will mehr für den Spielerschutz tun

Veröffentlicht am: 25. März 2020, 12:02 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 25. März 2020, 06:29 Uhr.

888 Holdings, Betreiberin des Online-Casinos 888, hat angekündigt, das Engagement für den Spielerschutz ausbauen zu wollen. Grund dafür sei der zunehmende Stress für die unter den Ausgangsbeschränkungen leidenden Spieler, der diese zu einem riskanteren Spielverhalten verleiten könne.

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888 will Spieler besser schützen (Bild: Pixabay /Ales Krivec)

Nach Angaben des Unternehmens sei die derzeitige Situation für viele Menschen äußerst problematisch, da sie ihren alltäglichen Tätigkeiten nicht wie gewohnt nachgehen könnten. Dies sei vielfach der Auslöser für Stress, den die Betroffenen unter anderem durch die riskantere Nutzung von Glücksspielen zu kompensieren suchten.

Mehr Wachsamkeit gefordert

Aus diesem Grund werde 888 künftig genau beobachten, ob es bei Spielern zu einem problematischen Verhalten komme. In einer Mitteilung erklärte der Online-Casino-Betreiber:

“Der Vorstand erkennt, dass Menschen mehr Zeit zuhause verbringen und aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit potentiell verstärktem Stress ausgesetzt sind. Daher ist die Wachsamkeit von 888 in Bezug auf sicheres Spielen und die Verhinderung von glücksspielbedingten Schäden noch wichtiger als je zuvor ist.“

Die Vorsicht komme nicht von ungefähr, denn das Unternehmen habe in der letzten Zeit deutlich registriert, dass die Nutzung riskanter Online-Casino-Spiele zunähme. Allerdings gab 888 nicht bekannt, auf welche Maßnahmen es bei der Überwachung zum Schutz der Spieler setzen wolle.

Anfang der Woche gab die 888 Holding bekannt, dass sich die Geschäfte zu Beginn des Jahres erfreulich entwickelt hätten. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Umsätze um rund 18 % gestiegen, so der Glücksspielkonzern. Allerdings betonte das Unternehmen, dass es aufgrund der Corona-Krise zu wirtschaftlichen Rückschlägen kommen könne. Derzeit rechne man damit, dass die Pandemie zu Einnahmeausfällen im einstelligen Millionenbereich führen werde.

Sportwetten leiden besonders unter der Krise

Obwohl der Geschäftsverlauf insgesamt erfreulich sei, erkennt das Management durchaus Gefahren in der aktuellen Situation. So sei insbesondere der Sportwetten-Bereich durch den Wegfall von populären Sportarten wie Fußball oder Pferderennen unter starken Druck geraten.

Von dieser Entwicklung sei auch die Konzerntochter 888Sport, in der das Wettgeschäft des Unternehmens gebündelt ist, betroffen. Da ihr Beitrag zum Gesamtumsatz lediglich bei 16 % läge, hielten sich die Schäden derzeit jedoch noch in Grenzen, so ein Sprecher von 888.