Online-Glücksspiel­anbieter Betsson betritt Sportwetten­markt in Kenia

Veröffentlicht am: 4. Dezember 2020, 11:20 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 4. Dezember 2020, 11:25 Uhr.

Der Online-Glücksspielanbieter Betsson mit Sitz in Stockholm hat mit seiner Marke Betsafe den kenianischen Glücksspielmarkt betreten. Wie Branchenmedien heute melden, biete der Konzern seine Produkte nun über ein Joint Venture mit dem kenianischen Unternehmen BetHigh an.

Fußball in Kenia
Glücksspiel-Anbieter Betsson betritt den kenianischen Sportwettenmarkt. (Bild: Flickr/James Gray-King)

Betsafe habe intensiv an der Anpassung an den kenianischen Markt gearbeitet. Spielern stünde eine große Palette an Angeboten zur Verfügung, auf die sie online oder per SMS wetten könnten. Das Platzieren der Wette per SMS erfolge einfach über die Übermittlung der gewünschten Wette und des Einsatzes.

Bereits bei der Präsentation des Jahreszwischenberichtes für den Zeitraum von Januar bis September 2020 erklärte Betsson, dass die Unternehmensstrategie auf eine internationale Reichweite und die Eroberung neuer Märkte ausgerichtet sei. Neben dem Markteintritt in Kenia sei in diesem Jahr der Eintritt in die regulierten Glücksspielmärkte Kolumbiens und Kroatiens gelungen. Weiterhin operiere das Unternehmen legal in Malta, Dänemark, Estland, Italien, Großbritannien, Georgien, Irland, Lettland, Litauen, Spanien und Schweden.

Sichere Wetten und Unterstützung des lokalen Arbeitsmarktes

Der Spielerschutz spiele für das Unternehmen in Kenia eine große Rolle. Bei den SMS-Wetten zum Beispiel sei eine Stornierung der Wette innerhalb eines bestimmten Zeitfensters möglich. Die Online-Plattform biete zahlreiche Kontroll- und Sicherheitsfunktionen.

Darüber hinaus sei geplant, die kenianische Spielerschutz-Organisation „Gamehelp“ zu unterstützen. Alex Kobia, amtierender Geschäftsführer von BetHigh erklärte:

Im Wesentlichen ist es unser Ziel, ein vertrauenswürdiges Produkt mit sicheren und schnellen Auszahlungen, innovativen Wettdiensten, Leidenschaft und Engagement für den kenianischen Fußball, verantwortungsbewusstem Spielen und herausragender Kundenbetreuung zu schaffen.

Darüber hinaus wolle das Unternehmen die lokale Bevölkerung unterstützen. In den nächsten zwei Jahren sei die Schaffung von Arbeitsplätzen für mindestens 150 Kenianer geplant. Dies habe einen Dominoeffekt, der sich derart auswirke, dass mindestens 1.000 Kenianern der Lebensunterhalt gesichert sei.

Ein Neuling ist Betsson in Kenia dabei nicht, denn bereits seit Juni sponsert der Konzern mit seiner Marke Betsafe zwei Clubs der kenianischen Premier League. Dabei kam dem Unternehmen zugute, dass der Konkurrenz SportPesa lange am kenianischen Markt gesperrt worden war und erst im November wieder online gehen durfte.