Erneute MGA-Warnung vor unautorisierten Glücksspielseiten
Posted on: 02/09/2025, 11:34h.
Last updated on: 02/09/2025, 11:34h.
- MGA gibt Warnung zu zwei unrechtmäßigen URLs auf ihrer offiziellen Internetseite bekannt.
- Seit Januar 2025 wurden insgesamt 36 unautorisierte Glücksspielseiten blockiert.
- Falsche Lizenzangaben täuschen Nutzer und erhöhen Sicherheitsrisiken.
Die Malta Gaming Authority (MGA) hat eine öffentliche Warnung herausgegeben. Mehrere Webseiten geben fälschlicherweise an, eine maltesische Lizenz zu besitzen. Der Regulator fordert Verbraucher auf, Anbieter stets über die offizielle Lizenzliste zu überprüfen.

In einer aktuellen Mitteilung identifizierte die MGA zwei URLs, die ihre regulatorische Stellung falsch darstellen und in Indonesien aktiv sein sollen. Beide Seiten nutzten irreführende Hinweise auf eine MGA-Lizenz, um Seriosität vorzutäuschen, obwohl keine Verbindung zur Behörde besteht. Seit Januar 2025 hat die MGA insgesamt 36 solcher Webseiten blockiert.
Die MGA macht deutlich, dass ausschließlich ordnungsgemäß lizenzierte Betreiber an Maltas strenge Vorgaben gebunden sind. Diese umfassen Verbraucherrechte, Anti-Geldwäsche-Vorschriften und Maßnahmen zum verantwortungsvollen Spielen.
Nutzer, die bei unautorisierten Plattformen einzahlen, setzen sich erheblichen Risiken wie Datenmissbrauch oder finanziellen Verlusten aus.
Die Behörde rät daher eindringlich, jede Lizenzangabe mit der Liste der zugelassenen Anbieter auf der offiziellen Website abzugleichen, bevor Einsätze getätigt werden. Der Hinweis über die beiden betroffenen URLs wurde auf der offiziellen Webseite der MGA [Seite auf Englisch] publiziert.
Das Image Maltas wird oft von illegalen Plattformen ausgenutzt
Die regulatorischen Aktivitäten der MGA wachsen stets. 2024 verzeichnete die Behörde Einnahmen von 84,1 Millionen Euro und erteilte 17 neue Lizenzen. Gleichzeitig verhängte sie 25 Verwaltungsstrafen.
Im Bereich Spielerschutz bearbeitete die MGA im vergangenen Jahr 3.372 Hilfsanfragen von Spielern und führte 40 Prüfungen von Webseiten mit Blick auf verantwortungsbewusstes Spielen durch. Zudem wurden 83 Fälle untersucht, in denen Inhalte potenziell irreführend waren.
Auch die internationale Zusammenarbeit wurde ausgebaut. 244 Meldungen über verdächtige Wettaktivitäten gingen von Lizenznehmern ein, und die MGA beteiligte sich an 30 grenzüberschreitenden Ermittlungen. Darüber hinaus schloss sie neue Kooperationsvereinbarungen, unter anderem mit der maltesischen Finanzaufsichtsbehörde, um Geldwäscheprävention und Aufsicht zu stärken.
Mehr Wachsamkeit ist geboten, da unautorisierte Anbieter immer wieder gezielt den Ruf Maltas für eigene Zwecke missbrauchen. Während die MGA ihre Kontrollmechanismen weiter verschärft, tragen auch Spieler die Verantwortung, ausschließlich lizenzierte Plattformen zu nutzen, die ein Mindestmaß an Sicherheit und Transparenz bieten.
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