Razzien gegen illegales Glücksspiel in Hamburg und Leipzig

Veröffentlicht am: 3. Februar 2021, 01:32 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 3. Februar 2021, 01:33 Uhr.

Polizeikräfte in Leipzig und Hamburg sind in den vergangenen beiden Tagen mit mehreren Einsätzen gegen illegale Glücksspielangebote vorgegangen. Neben unerlaubten Spielautomaten hätten die Beamten dabei auch Drogen und Diebesgut sichergestellt.

Polizist von hinten
In Hamburg und Leipzig ist die Polizei gegen das illegale Glücksspiel vorgegangen. (Quelle: pxhere)

Leipzig: Bar wegen Glücksspiel durchsucht

In Leipzig ist es am Montagabend in einer Bar im Stadtteil Altlindenau wegen des Verdachts des illegalen Glücksspiels zu einer Durchsuchung gekommen. Wie die Polizei Sachsen in einer Pressemeldung mitteilte, seien die Beamten im Rahmen einer Personenkontrolle auf die Lokalität aufmerksam geworden.

Aufgrund einer richterlichen Anordnung sei es später zu einer Razzia gekommen. Dabei habe man vier Personen angetroffen sowie vier Spielautomaten vorgefunden, die später beschlagnahmt worden seien. Utensilien für das illegale Glücksspiel seien aber nicht die einzigen Funde gewesen, die die Polizei gemacht habe:

Im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen, bei denen unter anderem Beamte des Kriminaldauerdienstes und auch ein Rauschgiftspürhund im Einsatz waren, wurden außerdem ein gestohlenes Fahrrad sowie eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden.

Die Polizei ermittle in Folge der Razzia nun wegen illegalen Glücksspiels, Diebstahls, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und die Corona-Schutz-Verordnung.

Glücksspiel in Hamburger Gaststätte

Laut Polizeiinformationen sei es am Dienstag auch in einem Hamburger Lokal zu einem Einsatz wegen illegalen Glücksspiels gekommen. In der Gaststätte im Bezirk Hamburg-Borgfelde hätten die Beamten 19 Männer und eine Frau vorgefunden.

Zu einer Razzia im Zusammenhang mit einer illegalen Pokerrunde war es in der Nacht vom 22. auf den 23. Januar auch im nordrhein-westfälischen Grevelsberg gekommen. Dort hatten sich mehr als 20 Personen in einer Gewerbehalle zum Glücksspiel getroffen. Wie die Westfalenpost heute berichtet hat, habe die zuständige Staatsanwaltschaft nun den Drahtzieher der Veranstaltung ermittelt.

In der Einrichtung habe ein Sportwettenterminal mit diversen Sportwettenbelegen sichergestellt werden können, teilte die Hamburger Polizei mit. Darüber hinaus hätten die Beamten eine Bargeldsumme in Höhe von 5.700 Euro gefunden.

Neben einer Anzeige wegen illegalen Glücksspiels seien Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Eindämmungsverordnung geschrieben worden. Die Polizei Hamburg wolle in Zukunft weiterhin „massiven Verstößen gegen die Eindämmungsverordnung“ nachgehen.