Europa vor der Titel­ver­tei­digung beim Laver Cup 2025?

Posted on: 19/09/2025, 02:48h. 

Last updated on: 18/09/2025, 08:01h.

  • Beim Laver Cup 2025 ist sind die Tennisprofis aus Europa erneut Sportwetten-Favorit.
  • Nach zwei Niederlagen 2022 und 2023 revanchierten sich die Europäer im letzten Jahr.
  • Team Europa muss zahlreiche prominente Ausfälle verkraften.

Vom 19. bis zum 21. September 2025 wird der Laver Cup, bei dem die Europäer erneut Favorit der Sportwetten-Anbieter sind, zum achten Mal der ausgetragen. Durch einen erneuten Triumph könnte das Team Europa seine bereits beeindruckende Bilanz gegen den Rest der Welt auf 8:2 ausbauen.

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Der Cup könnte zum achten Mal an die Europäer gehen (Bild: Laver Cup)

Bei dem Wettbewerb treten jeweils sechs Profis für beide Mannschaften an. Dabei ist das Team Europa auf den alten Kontinent beschränkt. Team Welt kann hingegen Profis von allen anderen Kontinenten verpflichten, wobei der Fokus meist auf den USA liegt.

Erfolgreichster Teilnehmer des aktuellen Laver Cups ist Alexander Zverev. Mit dem Gewinn im vergangenen Jahr wurde der Deutsche zum bislang einzigen Spieler, der bei dem Turnier fünfmal siegte.

Bei den Sportwetten-Anbietern sind die Europäer mit 1,40 favorisiert. Im Vergleich dazu werden die Chancen der Weltmannschaft auf den Titelgewinn auf US-Boden lediglich mit 3,05 bewertet.

Ausfälle für Team Europa

Im Hinblick auf die Weltrangliste sind die Europäer deutlich besser aufgestellt als ihre Gegner. Sie treten mit Carlos Alcaraz (2), Alexander Zverev (3), Holger Rune (11), Casper Ruud (12), Jakub Menšík (16) sowie Flavio Cobolli (26) und damit Profis aus sechs Nationen an.

Das Team Welt stellt demgegenüber mit Taylor Fritz (4), Frances Tiafoe (17), Alex Michelsen (22) und Reilly Opelka (67) vier Spieler aus den USA. Sie werden unterstützt durch Francisco Cerúndolo (19) und João Fonseca (44).

Im Vergleich zu anderen Tennisturnieren ist das Preisgeld beim Laver Cup relativ gering. Neben einer von der Weltranglistenposition abhängigen Antrittsprämie erhält jedes Mitglied des Siegerteams 250.000 USD.

Die Chancen der Europäer wären noch größer, wenn nicht zwei wichtige Spieler auf ihrer Seite ausfallen würden. Neben dem Weltranglistenersten Jannik Sinner tritt auch Altmeister Djokovic bei dem Wettbewerb nicht an.

Sonntagnacht wird sich dann zeigen, ob Team Europa diese Ausfälle kompensieren kann. Den Gegnern böte sich dann erst wieder im kommenden Jahr die Gelegenheit zur Revanche.