Sportradar verlängert und erweitert Partner­schaft mit Hand­ball-Bundesliga

Veröffentlicht am: 18. February 2022, 09:45 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 18. February 2022, 10:13 Uhr.

Der Schweizer Datendienstleister Sportradar wird auch in den kommenden Jahren mit der deutschen Handball-Bundesliga (HBL) zusammenarbeiten. Der Spezialist für die Analyse von Sportdaten hat am Donnerstag in einer Pressemitteilung [Seite auf Englisch] bekanntgegeben, dass er die bestehende Partnerschaft mit der Handball-Bundesliga GmbH um weitere sechs Jahre bis zum Ende der Saison 2026/27 fortführen und ausbauen werde.

Handballspieler Sportradar-Logo
Sportradar kooperiert bis 2027 mit dem deutschen Handball. (Bildkomposition: Casino.org)

Demnach werde die HBL den Sportdatendienstleister auch künftig mit relevanten Daten aus dem deutschen Handball versorgen. Dies beinhalte sämtliche Spiele der 1. und 2. Bundesliga, des DHB-Pokals sowie des Super Cups. Sportradar werde die aufbereiteten Daten der HBL zur Verfügung stellen und diese zudem in seinem globalen Netzwerk von 900 Sportwetten-Anbietern und 350 Medienunternehmen vermarkten.

Sportradar liefert Analyse-Tools

Im Gegenzug erhalte die HBL Sportradars Sportdatenmanagement-Plattform. Diese ermögliche es der Handball-Organisation, ihre Wettbewerbe effektiv zu verwalten. Zudem übernehme der Datenspezialist die Betreuung von Webseite und App der HBL.

Ed Blonk, Chief Commercial Officer bei Sportradar, erklärte in einem Statement:

Wir freuen uns auf eine spannende Partnerschaft mit der Handball-Bundesliga. Wachstum, Transformation und Integrität stehen dabei im Mittelpunkt.

Sportradars Technologien, Produkte und Dienstleitungen seien vielseitig einsetzbar und würden „die HBL bei der Vermarktung von Inhalten sowie personalisierten Lösungen für Fans einen entscheidenden Schritt“ nach vorne bringen.

Schutz vor Wettbetrug

Über die bestehende Kooperation hinaus werde Sportradar dem deutschen Handball sein Universal Fraud Detection System zur Verhinderung von Wettbetrug zur Verfügung stellen. Mithilfe des Tools, das die eingehenden Sportdaten in Echtzeit analysiere, könne Spielmanipulation effektiv verhindert werden.

Das System sei ein wichtiger Baustein, um die Integrität der HBL-Wettbewerbe vor Betrügern zu schützen. Entsprechend zufrieden über die Kooperation äußerte sich HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann:

Eine verlässliche Spielorganisation, die Nachvollziehbarkeit und Fairness der Wettkämpfe, die Gewinnung und Bindung von Fans und Kunden sowie die Aufwertung unserer Medienprodukte durch ausgefeilte Datenmanagement-Prozesse sind entscheidend für das Wachstum der Handball-Bundesliga GmbH.

Der Geschäftsführer zeigte sich überzeugt, dass der Sportradar-Deal die HBL dabei unterstützen werde, ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen und die digitalen Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Das effiziente Datenmanagement durch Sportradar sei neben dem sportlichen Erfolg von herausragender Bedeutung im Sportbusiness. Durch den Vertrag sei die HBL bestens für die Herausforderungen von morgen gewappnet, bilanzierte Bohmann.