Umfrage zeigt gestärktes Vertrauen in Sportwetten-Spielerschutz
Posted on: 20/11/2025, 01:55h.
Last updated on: 19/11/2025, 04:07h.
- Gestiegenes Vertrauen der Wettfans in den Spielerschutz bei Sportwetten.
- Laut Umfrage gehen 72 % der Wettenden von verbesserten Tools aus.
- Unter Nichtspielern ist die Zuversicht deutlich geringer ausgeprägt.
In Großbritannien findet derzeit die Safer Gambling Week 2025 [Seite auf Englisch] statt. Anlässlich dieses von der Glücksspielbranche stark geförderten Events wurde eine Studie zum Vertrauen der Wettfans in Hilfsmaßnahmen der Betreiber veröffentlicht. Dieser zufolge hat sich der Spielerschutz bei Online-Sportwetten stark verbessert.

Der vom Finanzdienstleister Yaspa durchgeführten Umfrage zufolge sind 72 % der Wettenden der Ansicht, dass das Angebot von Spielerschutz-Tools bei den Online-Buchmachern ausgebaut wurde. Befragt worden waren Spieler, die in den vergangenen zwölf Monaten mindestens eine Wette platziert hatten.
Die Zustimmung ist dabei in den Sektoren mit dem größten Wettaufkommen am höchsten. Demnach sind 77 % aller Nutzer von Fußball- und je 79 % von Box- und Tenniswetten von einer qualitativen und quantitativen Steigerung der Hilfsmaßnahmen überzeugt. Bei Fans von Wetten auf E-Sport oder Pferderennen ist dies sogar bei 80 % der Befragten der Fall.
Renuka Rawlings, Leiterin des Yaspa-Projekts, erklärte dazu:
Es ist ermutigend, dass die Mehrheit der Briten, insbesondere aktive Wettende, der Meinung ist, dass sich die Unterstützung bei Glücksspielproblemen verbessert hat. Diese positive Stimmung, insbesondere während der Safer Gambling Week, zeigt, dass die Bemühungen der Branche anerkannt werden.
Allerdings sei die Wahrnehmung der Unterstützung nur ein Teil des Gesamtsystems Sportwetten-Spielerschutz. Die eigentliche Herausforderung liege in der Prävention, so Rawlings.
Die Branche müsse deshalb effektive Tools einsetzen, um einen robusteren, präventiven Rahmen zu schaffen. Das sei bspw. durch KI-basierte Anwendungen möglich, die beim Verdacht auf Problemspiel umgehend Alarm schlagen.
Vertrauen unter Nichtspielern deutlich geringer
Ausbaufähig ist das Ansehen der Bemühungen der Buchmacher bei der Gesamtbevölkerung. Dort liegt die Zustimmung nur bei 61 %. Noch schlechter sind die Werte bei Nichtspielern. Unter diesen glaubt lediglich die Hälfte der Befragten an eine verbesserte Situation.
Auch unter den Geschlechtern gibt es unterschiedliche Ansichten. Während bei den Männern knapp zwei Drittel von einem ausgebauten Spielerschutz ausgehen, liegt der Anteil bei den Britinnen nur bei 56 %. 35- bis 44-Jährige (69 %) sind in dieser Hinsicht zudem deutlich optimistischer als jüngere Menschen (55 %).
Als besonders wirksame Tools werden Einsatzlimits und Bonitätschecks gesehen. Diese können inzwischen nahtlos in den Anmeldeprozess integriert werden und später bei Bedarf leicht angepasst werden.
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