UFC 249: Dana White hält an Kampf zwischen Khabib und Ferguson fest

Veröffentlicht am: 23. März 2020, 12:58 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 23. März 2020, 06:09 Uhr.

UFC-Präsident Dana White will trotz der Corona-Krise am Leichtgewichts-Titelkampf zwischen Khabib Nurmagomedov und Tony Ferguson festhalten. In einem Interview mit UFC-Fighter Kamaru Usman sagte White am Freitag, dass der für den 18. April 2020 geplante Kampf unter allen Umständen stattfinden werde.

Dana White bei einer Pressekonferenz
Dana White will den Jahresplan der UFC wie geplant umsetzen. (Quelle: UFC 189 World Tour Aldo vs. McGregor London 2015 by Andrius Petrucenia, licensed under CC BY-SA 2.0)

Laut White solle der Fight auch dann ausgetragen werden, wenn nur „zehn Personen im Raum“ seien.

Wo könnte die UFC 249 überhaupt stattfinden?

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus wurden weltweit Sport-Events abgesagt und Veranstaltungshallen dicht gemacht. Auch das Barclays-Center in Brooklyn, vorgesehener Austragungsort der UFC 249, wurde im Zuge von Präventionsmaßnahmen der Stadt New York geschlossen. Ein neuer Austragungsort steht bisher nicht fest. Im Gespräch ist Abu Dhabi, die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate.

White macht Medien für Panik verantwortlich

Dana White hatte kürzlich trotz der Corona-Krise die Austragung der UFC Fight Night 170 in Brasilien beschlossen und dafür Kritik geerntet. Im Instagram-Gespräch mit Kamaru Usman schoss der UFC-Boss nun gegen Journalisten, die seiner Meinung „Feiglinge“ seien:

„Denk darüber nach: Geh online und schau dir einige dieser Leute an – und das ist kein Seitenhieb, das ist nur eine Tatsache: Die schwächsten, weichlichsten Leute der Welt berichten über den größten und bösesten Sport der Welt (…). Ich habe mehr als 350 Angestellte, die für mich arbeiten. Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen entlassen gerade all ihre Mitarbeiter. Wir haben in der UFC nicht eine Person entlassen.“

Der UFC-Präsident wolle dafür sorgen, dass all seine Kämpfer in diesem Jahr drei Fights absolvieren. Der Zeitplan der UFC werde wie bisher geplant weitergehen.

Bei den Buchmachern ist Khabib der Favorit

Trotz der ungewissen Lage bieten zahlreiche Buchmacher weiterhin Wetten auf den Ausgang des Fights zwischen Khabib und Tony Ferguson an.

Die meisten Sportwettenanbieter bewerten den Russen Khabib Nurmagomedov als klaren Favoriten. Mit Gewinnquoten zwischen 1,35 und 1,50 liegt er nach Meinung der Buchmacher deutlich vor Ferguson.

Für einen Sieg des Amerikaners werden aktuell Außenseiterquoten zwischen 3,10 und 4,15 angeboten.