Wettanbieter sagen Scheidung bei den Trumps voraus

Veröffentlicht am: 18. November 2020, 01:39 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 18. November 2020, 01:39 Uhr.

Nach den verlorenen US-Wahlen haben zahlreiche US-Medien über eine Scheidung der amtierenden First Lady Melania Trump von ihrem Ehegatten Donald spekuliert. Laut heute veröffentlichten Quoten des Buchmachers BetOnline.ag hat die Wahrscheinlichkeit für eine Trennung des Präsidentenpaares in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen.

Melania Trump und Donald
Werden sich Melania und Donald Trump scheiden lassen? (Quelle: Donald Trump & Melania Trump by Marc Nozell, licensed by CC BY 2.0)

Wie die britische Zeitung Metro [Link auf Englisch] berichtet, hätten die Gewinnquoten auf eine Scheidung bei BetOnline vor Kurzem noch 1 zu 6,50 betragen und damit eher hoch gelegen. Heute bietet der Buchmacher Quoten von 1 zu 2,60 an. Grund für die niedrigere Quote sei die Fülle an Wetten gewesen, die Spieler auf eine mögliche Scheidung der Trumps abgeschlossen hätten.

Damit Spieler ihre Scheidungs-Wette bei BetOnline.ag gewinnen können, müsste Melania Trump nach der öffentlichen Bekanntgabe des Wahlergebnisses die Scheidung von ihrem Ehemann bis zum 3. November 2021 einreichen.

Gerüchte über ein nahendes Beziehungsende hatte die ehemalige Trump-Assistentin Omarosa Manigault Newman kürzlich gegenüber britischen Medien erhärtet. Melania „zähle jede Minute“ bis Trump aus dem Amt sei und sie sich scheiden lassen könne, so die einstige Kandidatin der Trump-Show The Apprentice.

Vertraute der First Lady hält dagegen

Eine sichere Wette scheint eine Scheidung im Hause Trump allerdings nicht zu sein. Stephanie Grisham, Stabschefin der First Lady, hat das Gerücht über eine Trennung gegenüber der Washington Post vehement bestritten:

Diese Frage ist erbärmlich und genau deshalb vertrauen die Menschen den Mainstream-Medien nicht mehr. Kein legitimer Journalist würde das fragen.

Auch Donald Trumps ehemaliger Anwalt Michael Cohen gehe nicht von einer schnellen Scheidung des Paares aus. Nach Ansicht Cohens sei Melania Trump willentlich in die Pläne ihres Ehemannes involviert, so die Washington Post.

Eine Meinung, der sich Melanias ehemalige Freundin und Beraterin Stephanie Winston Wolkoff anschließe. Melania Trump sei ruhig, während ihr Mann laut sei. Während Donald Trump hart sei, sei sie weich. Das gegensätzliche Verhalten des Paares sei der Teil, der die Beziehung zum Funktionieren bringe.