US-Glücksspiel-CEOs rechnen für 2026 mit guten Geschäften
Posted on: 10/11/2025, 02:47h.
Last updated on: 07/11/2025, 12:51h.
- Branche blickt nach Ansicht der US-Glücksspiel-CEOs positiv auf 2026.
- Mehrheit rechnet für das kommende Jahr mit wachsenden Einnahmen.
- Stimmungsumschwung gegenüber negativen Prognosen vor einigen Monaten.
In den Vereinigten Staaten blicken die Geschäftsführer der großen Casinos und Sportwetten-Betreiber hoffnungsvoll in die nähere Zukunft. Nach Angaben des US-Glücksspielverbands AGA überwiegt bei den Glücksspiel-CEOs der Optimismus im Hinblick auf die kommenden 12 Monate.

Die American Gaming Association berichtete Ende vergangener Woche von der positiven Entwicklung bei der Stimmung der Führungskräfte. Verantwortlich dafür macht die AGA die erstmals in diesem Jahr wieder wachsende Wirtschaftstätigkeit in der Glücksspielbranche.
Zudem normalisierten sich die zu Jahresbeginn noch volatilen Wirtschaftsbedingungen, was sichere Prognosen zulasse. Aus diesem Grund erwarten die Führungskräfte der AGA-Mitglieder für die nächsten sechs bis zwölf Monate eine Zunahme der Kundenaktivitäten. Damit gingen höhere Umsätze einher, so der Verband in seinem Gaming Industry Outlook.
Die AGA misst den wirtschaftlichen Fortschritt anhand des Gaming Conditions Index (GCI). Dieser zeigt an, inwieweit sich die reale Wirtschaftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahresquartal entwickelt. Der Index beinhaltet KPIs zu Glücksspieleinnahmen, Beschäftigung, Löhnen und Gehältern sowie den zukünftigen Veranstaltungsaktivitäten in den Casino-Resorts. Hinzukommt die Bewertung der Stimmung in den Führungsetagen.
Nach Angaben des Verbands kehrte die Stimmung ihren Abwärtstrend um und verzeichnete zum ersten Mal seit dem ersten Quartal 2024 eine positive Antwortrate. Besonders bei Faktoren wie der gegenwärtigen Geschäftslage, dem Umsatzwachstum und der Kundenaktivität gaben mehr Befragte positive Antworten.
Bleibt der Trend bestehen?
Allerdings sehen die CEOS die Lage nicht ausschließlich rosig. So werden vielfach steigende Kosten erwartet, was sich auf die Gewinne der Betreiber auswirkt. Trotzdem ist eine Mehrheit der Ansicht, dass die wachsenden Einnahmen die Auswirkungen der Inflation überwiegen.
Allerdings weist die AGA auf weitere Risiken hin.
Trotz des Optimismus der Führungskräfte bleibt die Wirtschaft anfällig für unvorhergesehene Ereignisse, da der Rückgang bei den Neueinstellungen, zögerliche Unternehmensinvestitionen und zurückhaltende Verbraucher das allgemeine Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr verlangsamt haben.
Doch auch in diesem Bereich gebe es Anzeichen dafür, dass das Vertrauen in die künftigen Bedingungen wieder wachse. Diese Ansicht erstreckt sich über sämtliche Sektoren der Branche.
Wie komplex die Lage ist, zeigt sich gerade in Nevada. Dort sind die Besucherzahlen zuletzt erneut gesunken, trotzdem erwirtschafteten die Casino-Betreiber ein Umsatzplus. Solange diese Kennzahl ansteigt, dürfte die gute Stimmung bei den Unternehmen anhalten.
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