Speak Up Esports: Neue Kampagne gegen Hass und Hetze im Gaming

Veröffentlicht am: 10. February 2022, 02:27 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 10. February 2022, 02:28 Uhr.

Die Kölner Non-Profit-Organisation esports player foundation (EPF) hat eine neue Kampagne gegen Hass und Hetze innerhalb der Gaming-Branche gestartet. An der Kampagne mit dem Titel „Speak Up Esports“ beteiligen sich viele bekannte Akteure aus der deutschen E-Sport-Szene.

Speak up & be the change E-Sportler junger Mann mit Headset Gesicht
Die neue Kampagne Speak Up Esports soll Hass und Hetze im Gaming bekämpfen (Bild: Speak Up Esports)

In einem am Dienstag geposteten Beitrag auf Twitter appelliert die EPF an alle Spieler, sich anderen gegenüber respektvoll und hilfsbereit zu zeigen. „Hatespeech“ und „Toxicity“ sollen in der Branche keinen Platz finden.

Auf der zur Kampagne gelaunchten Webseite finden sich derzeit 32 kurze Video-Clips von bekannten E-Sportlern, Moderatoren, Coaches, Team-Managern, Admins und Castern. Jeder Clip beinhaltet eine kurze Stellungnahme zum Thema respektvolles Verhalten im E-Sport.

Einige schildern persönliche negative Erlebnissen mit Hass und toxischem Verhalten bei Interaktion mit anderen Spielern. Alle teilnehmenden Personen aus der E-Sport-Szene sind sich einig, dass ein respektloser Umgang sich letztendlich auch negativ auf den Spielerfolg auswirke. Sowohl für denjenigen, der die verbalen Angriffe tätige, als auch für denjenigen, der diese erleide.

Lustige Memes sollen auf das Thema aufmerksam machen

Die EPF macht insbesondere über ihre Social-Media-Kanäle und den entsprechenden Hashtag #SpeakUpEsports auf ihre neue Kampagne aufmerksam. Dabei kommen nicht nur die genannten Video-Clips, sondern auch eigens erstellte Memes zum Einsatz.

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Die GIF-Memes sind zum Teil rein ernster Natur, zum Teil mit „niedlichen“ oder humoristischen Bildinhalten unterlegt.

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Der Twitter-Post von EPF wurde mittlerweile von fast 50.000 Usern angeschaut. Die Reaktionen sind dabei durchweg positiv. Unter den Kommentatoren befindet sich auch die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung, die sich nach Eigendefinition für Demokratie und Frieden in Europa und der Welt einsetzt und die Kampagne mitgefördert hat.

Die Stiftung betont, dass gegen Kritik am Gameplay nichts einzuwenden sei, Hass und Hetze jedoch unter keinen Umständen zu akzeptieren seien.