Prince Harry und Meghan erwarten ihr erstes Baby – Briten im Wettfieber

Veröffentlicht am: 16. Oktober 2018, 11:24 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 17. Oktober 2018, 10:59 Uhr.

Gestern hat der Kensington Palace auf Twitter offiziell verkündet, dass Prince Harry und Meghan Markle, die Herzogin von Sussex, ihr erstes Kind erwarten. Das Paar befindet sich aktuell auf einer 16-tätigen Reise in Australien und Neuseeland.

Meghan und Prinz Harry
Meghan und Prinz Harry erwarten Nachwuchs. (Bils: wikimedia.org)

Meghan und Prinz Harry haben im Mai 2018 in Windsor Castle geheiratet. Nun wird die Geburt des Royal Babys im Frühjahr 2019 erwartet.

Im britischen Königshaus ist die Freude über den anhaltenden Babyboom sehr groß. In der gestrigen Bekanntmachung [Seite auf Englisch] des Kensington Palace hieß es:

„Ihre Königlichen Hoheiten der Herzog und die Herzogin von Sussex sind hoch erfreut bekanntzugeben, dass die Herzogin von Sussex im Frühling 2019 ein Baby erwartet. Ihre Königlichen Hoheiten sind sehr dankbar für die Unterstützung, die sie von den Menschen auf der ganzen Welt seit ihrer Hochzeit im Mai bekommen haben und sind froh, die freudige Nachricht mit allen teilen zu können.“

Die Herzogin soll sich derzeit in der 12. Schwangerschaftswoche befinden. Daher ist es eigentlich ungewöhnlich, dass der bevorstehende Nachwuchs so früh bekanntgemacht wurde. Üblicherweise werden Schwangerschaften vom Königshaus erst dann öffentlich gemacht, wenn das kritische erste Trimester vorüber ist.

Allerdings wurde darüber bereits viel in der Presse spekuliert, denn es soll einige Hinweise zu dieser Annahme gegeben haben. Beispielsweise verzichtete die Herzogin auf Alkohol und trug auffällig weite Kleidung. Dennoch ist der Zeitpunkt der Bekanntgabe gut gewählt, denn am vergangenen Freitag fand die Hochzeit der Prinzessin Eugenie mit Jack Brooksbank statt.

Wäre die Schwangerschaft vorher angekündigt worden, wäre das der Braut gegenüber unfair gewesen, da wahrscheinlich alle Augen auf die schwangere Meghan gerichtet gewesen wären.

Dennoch scheint die Nachricht zumindest auf der darauffolgenden Feierlichkeit durchgesickert zu sein, denn Prinzessin Eugenie soll Aussagen von Insidern zufolge die Festlichkeiten für eine Weile wutentbrannt verlassen haben.

Königlicher Babyboom ist vorteilhaft für die Windsors

Queen Elizabeth
Queen Elizabeth soll Meghan ein Ultimatum gestellt haben. (Bild: commons.wikimedia.org)

Die zahlreichen Nachkommen der jungen Royals sind für das Königshaus nur vorteilhaft, denn so erhält das etwas angestaubte Image der Windsors neuen Glanz.

Außerdem sind sie für ganz Großbritannien auch in finanzieller Hinsicht ein Segen, denn Touristen aus der ganzen Welt strömen nach London, Windsor und zum Kensington Palace. Auch der Verkauf von Souvenirs bringt viel Geld ein.

In den traditionellen europäischen Königshäusern ist es außerdem üblich, dass sich kurze Zeit nach einer Hochzeit auch Nachfolger ankündigen.

Es wird gemunkelt, die Queen habe Meghan ein Ultimatum gestellt, dass bis Februar ein Kind da sein oder sie zumindest schwanger sein müsse.

Welchen Titel wird das Kind tragen?

Da das Kind von Meghan und Prince Harry in der Thronfolge den siebten Platz einnehmen wird, besteigt es höchstwahrscheinlich nie den Thron. Das Kind wird demnach eine ganz normale Schule besuchen und kann später eigene Entscheidungen bezüglich der beruflichen Zukunft treffen.

Wird es ein Junge, würde er Earl of Dumbarton genannt werden. Dieser Titel wurde Prinz Harry an seinem Hochzeitstag verliehen. Ein Mädchen würde den Titel Lady Mountbatten-Windsor erhalten.

Wetten auf den Namen des Royal Babys

Die Tinte auf der Bekanntgabe des Kensington Palace war noch nicht trocken, als die Spekulationen um das Geschlecht und den Namen des Kindes begannen, wie es zur Tradition in Großbritannien gehört.

Ladbrokes Wettbüro
Wetten auf das Royal Baby gibt es schon bei Ladbrokes. (Bild: wikipedia.org)

Bekannte Buchmacher wie Ladbrokes und Betfair bieten bereits Wettquoten für den Namen des Kindes, das Geschlecht und sogar die Geburtsstunde an.

Was den Namen betrifft, so werden die blaublütigen Sprösslinge vorzugsweise nach königlichen Vorfahren benannt. Daher werden auch jetzt Namen wie Victoria, Albert und Diana als Favoriten gehandelt.

Doch auch die Mutigen können ihren Einsatz tätigen. Beispielsweise bietet Ladbrokes eine Wette mit einer Quote von 100/1 an, dass das Baby nach einem Vertreter aus der Politik wie Barack, Theresa oder Winston benannt wird.

Selbst der Name Beto ist im Gespräch und wird zu einer Quote von 200/1 gehandelt. Das ist allerdings deutlich besser als die Wettquoten auf den Namen des britischen Außenministers Boris Johnson. Besonders Mutige können mit einer Quote von 500/1 darauf wetten, dass das Kind den Namen „Brexit“ erhält.

Das Glück war auch den mutigen Spielern im vergangenen Frühjahr hold, als Kate und William den Namen ihres dritten Kindes verkündeten. Louis, wie der Junge genannt wurde, war nicht unter den Favoriten. Wer darauf seine Wette abgegeben hatte, konnte sich über eine Auszahlung von 33/1 freuen.