Jochen Schweizer steigt mit BMW in den E-Sport ein

Veröffentlicht am: 1. August 2020, 05:30 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 31. Juli 2020, 06:55 Uhr.

Der deutsche Unternehmer Jochen Schweizer hat im Rahmen eines Kickoff-Events in der Münchner Jochen Schweizer Arena kürzlich die Gründung seines SimRacing Teams in Kooperation mit BMW bekanntgegeben. Schweizer, der sich mit der Vermarktung von Erlebnis-Events einen Namen gemacht hat, will nun auch in den E-Sport einsteigen.

Jochen Schweizer
Jochen Schweizer und BMW gründen E-Sport Team. (Bild: youtube.om)

In der Jochen Schweizer Arena können die Besucher mit Simulatoren in die Welt des Motorsports eintauchen. Nun will Schweizer gemeinsam mit BMW auch im E-Sport aktiv werden, natürlich ausschließlich mit virtuellen BMWs.

Das E-Sport-Team von Schweizer ist nicht das erste, in das der Automobil-Gigant investiert. Der Autohersteller ist bereits offizieller Partner von der LoL-Teams G2 Esports, Fnatic, Cloud9, T1 und FunPlus Phoenix, die sich weltweit einen Namen gemacht haben.

Jens Thiemer, Senior Vice President Customer & Brand BMW, kommentiert:

BMW investiert in digitale Zukunftsthemen und im Marketing vermehrt in die Esports-Szene. Neben unserer Zusammenarbeit mit fünf erstklassigen League-of-Legends-Teams, werden wir unsere Position im Sim-Racing weiter ausbauen und unser Motorsport-Engagement somit weltweit verbreitern. Wir freuen uns, das spannende Projekt „Jochen Schweizer SimRacing Team – powered by BMW“ zu begleiten und so das Wachstum und die Professionalisierung dieser faszinierenden Esports-Disziplin zu unterstützen.

Das E-Sport-Racing-Team ist nur der Anfang

Der Unternehmer Jochen Schweizer sagte, der neue Deal mit BMW sei nur der Anfang. Sein Ziel sei es, die Jochen Schweizer Arena zum „Home of E-Sport“ zu machen, so Schweizer.

In der Jochen Schweizer Arena in München können die Besucher zwischen verschiedenen Events wählen. Dazu gehören unter anderem Surfen, Bodyflying, Virtual Reality sowie Racing Simulatoren.

Die Besucher können in die Rolle eines Formel-1-Fahrers schlüpfen und ihre Fertigkeiten auf berühmten Rennstrecken wie Monza oder dem Nürburgring unter Beweis stellen.

Die Fahrzeuge können individuell angepasst werden. So wählt der Fahrer nicht nur das Modell, sondern auch die Bereifung, die Heckflügelstellung und vieles mehr. Die Fahrer spüren die Lenkradbewegungen und selbst Unebenheiten auf dem Asphalt. Auch viele professionelle Formel 1-Fahrer trainieren mit dem Simulator.

Um die geeigneten Teammitglieder für das neugegründete Formel 1-Team zu finden, seien in den kommenden Monaten mehrere Castings vorgesehen. Doch nicht nur die Formel 1 berge viel Potential, auch Fortnite und FIFA seien interessante strategische Gebiete, kommentierte Schweizer.