Besorgnis um Pop-Prinzessin: Wird Britney nie wieder in Las Vegas auftreten?

Veröffentlicht am: 18. Mai 2019, 05:30 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 17. Mai 2019, 04:17 Uhr.

Im Januar gab Britney Spears (37) bekannt, ihre Las Vegas Residency „Domination“ im Park Theater des PARK MGM Resorts auf unbestimmte Zeit auf Eis zu legen. Schnell machten Gerüchte über die psychische Verfassung der Sängerin die Runde. Nun sorgt ihr langjähriger Manager Larry Rudolph (55) für Aufregung unter den Fans: Wird Britney nie wieder auf die Bühnen der Glücksspielmetropole zurückkehren?

Britney Spears
Ungewisse Zukunft: Britney Spears in Las Vegas (Quelle:rhysadams, licensed under CC BY-2.0)

Die Pop-Prinzessin und ihr Königreich

Sie war das Mädchen von Nebenan, das All-American-Girl. Seit sie im Jahr 1998 mit nur 16 Jahren ihren Song … Baby One More Time veröffentlichte, ist Britney Spears der Inbegriff der Pop-Prinzessin.

Mittlerweile ist die Sängerin nicht nur eine der kommerziell erfolgreichsten Künstlerinnen der Welt, sondern auch integraler Bestandteil der Show-Kulisse von Las Vegas.

Im Jahr 2013 fügte Britney Spears ihrer Karriere einen weiteren Meilenstein hinzu: Mit Britney: Piece of Me ergatterte sie eine der heiß begehrten Las Vegas Residencies.

Geplant waren 100 Auftritte im AXIS-Theatre des Planet Hollywood Resort und Casino bis 2015. Doch schnell entpuppte sich die Dauershow als so großer Erfolg, dass der Vertrag bereits 2014 um zwei weitere Jahre verlängert wurde.

Für ihren „gewaltigen Einfluss“, den sie seit Beginn ihrer Residency auf die Stadt gehabt habe, wurde Spears am 05. November 2014 mit der Übergabe eines symbolischen Schlüssels zum Las Vegas Strip geehrt.

Das Datum wird in Las Vegas seither als Britney Day, als eigener Feiertag zu Ehren der Sängerin, geführt.

Britney und Las Vegas: Ist die Geschichte auserzählt?

Ursprünglich sollte die Liebesgeschichte des Stars und der funkelnden Stadt in diesem Jahr weitergeschrieben werden.

Doch plötzlich ist es nicht mehr die Frage nach dem „Wann“, die Fans und Medien bewegt. Es ist das „Ob“, das derzeit für Aufregung sorgt.

Hauptverantwortlich hierfür ist ein Bericht des Celebrity-Magazins TMZ (Seite auf Englisch), der Mitte der Woche hohe Wellen schlug.

Manager Larry Rudolph, der Spears mit Unterbrechung seit 1998 zu Seite steht, stellte nicht nur die mentale und körperliche Verfassung des Popstars in Frage, er riet auch dringend von weiteren Auftritten ab:

Ich bin ihr Karriereberater, und basierend auf den Informationen, die ich und alle anderen, die für sie tätig sind, auf einer Need-to-Know-Basis erhalten haben, ist für mich klar, dass sie ihre Las Vegas Residency nicht fortsetzen sollte, nicht in naher Zukunft und vielleicht nie wieder.

Rudolph führte aus, wie sehr der schlechte Gesundheitszustand ihres Vaters der Sängerin zu Beginn des Jahres zugesetzt habe.

So hätte unter anderem die Wirkung der Medikamente, die Spears einnähme, versagt. Aufgrund dessen sei der für den 13. Februar geplante Start der Domination-Residency auf Eis gelegt worden.

Klinikaufenthalt versetzt Fans in Sorge

#freebritney
Social Media User fordern die Freilassung von Spears (Quelle:twitter.com/@britneysgram)

Seit einem öffentlichen Zusammenbruch im Jahr 2008 gibt es immer wieder Gerüchte um Erschöpfungszustände und mögliche Rückfälle der Sängerin.

Im April verbrachte Spears, die unter Vormundschaft ihres Vaters steht, einige Tage in einer psychiatrischen Klinik, um Kraft zu schöpfen, wie kolportiert wurde.

Doch statt Ruhe erntete die 37-Jährige nur noch mehr Aufmerksamkeit:

Unter #FreeBritney plädierten Fans in sozialen Medien für die „Freilassung“ der Sängerin.

Angeblich werde diese gegen ihren Willen festgehalten und zur Einnahme von Medikamenten gezwungen. Drahtzieher soll Vater Jamie Spears (66) sein, der seit elf Jahren für die finanziellen und medizinischen Belange seiner Tochter verantwortlich ist.

Barfuß auf der Straße

Dass Spears die Klinik mittlerweile verlassen hat, beruhigt nur bedingt:

Nach einem Gerichtstermin, bei dem die von ihr angestrebte Aufhebung der Vormundschaft verhandelt wurde, lichteten Paparazzi die Sängerin barfuß auf dem Weg zu ihrem Wagen ab und streuten so erneut Zweifel an ihrer mentalen Verfassung.

Britney selbst äußerte sich bislang nicht öffentlich zu der Diskussion um ihre Zukunft. Lediglich ein Videoschnipsel, in dem sie zum Lied Scream von Michael und Janet Jackson tanzt, erschien auf ihrem Instagram-Profil.

In dem Lied heißt es unter anderem: „Du kannst es nicht lassen, Seelen zu verhökern, aber ich gebe auf die meinige Acht. Ich muss stärker werden und werde den Kampf nicht aufgeben. Hört einfach auf, mich zu erdrücken, bringt mich nur so weit, losschreien zu müssen…“.

Vielleicht beantwortet dies nicht die Las Vegas-Frage, wahrscheinlich aber viele andere.