Auftakt für die German Racing Champions League 2019 beim Kölner Benefizrenntag

Veröffentlicht am: 5. Mai 2019, 05:30 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 3. Mai 2019, 05:34 Uhr.

In Köln kommt es heute Nachmittag zum mit Spannung erwarteten Auftakt der German Racing Champions League 2019. Die Serie, die aus elf Einzelwettbewerben besteht, offeriert Galopprennen der Spitzenklasse und findet in diesem Jahr in sechs deutschen Städten statt.

Pferde im Galopp
Pferde laufen auf der Galopprennbahn Weidenpesch in Köln gegeneinander. (Quelle: Wikipedia)

Erster Wettbewerb der German Racing Champions League 2019 ist der mit 70.000 Euro dotierte Carl Jaspers-Preis, dessen Sieger im Rahmen des diesjährigen Kölner Benefizrenntages ermittelt wird.

Das Event, dessen Einnahmen dem Kinderschutzbund Köln zugutekommen, lockt auch in diesem Jahr einige der besten Jockeys und Pferde in die Rheinmetropole.

Darunter den deutschen Reiter Andrasch Starke, der zuletzt in Japan aktiv war, und den Franzosen Olivier Peslier, der vor Kurzem bei der Emir Trophy in Doha mit dem Hengst French King zum Sieg ritt.

Der Benefizrenntag Köln

Der Benefizrenntag Köln ist das größte Charity-Event des deutschen Galopprennsports. Der Startschuss für das erste Rennen fällt um 14.00 Uhr. Insgesamt werden am gesamten Sonntag acht Rennen ausgetragen, denen ein Benefizkonzert des Sängers Björn Heusners folgt.

Neben den Pferderennen wird Besuchern ein reiches Unterhaltungsprogramm geboten, welches unter anderem Karussellfahrten, Kreativangebote und Ponyreiten umfasst. Eine Verlosung zugunsten des Kinderschutzbundes Köln rundet das Veranstaltungsrepertoire ab.

Das Rennen um den Carl-Jaspers Preis 2019

Das German Racing Champions League-Rennen um den Carl Jaspers-Preis soll um 16.40 Uhr starten. Beim Galopp über 2.400 Meter gehen 4-jährige oder ältere Pferde an den Start, darunter bekannte Teilnehmer wie Be My Sheriff von Trainer Henk Grewe und French King von Besitzer Sheikh Abdullah Bin Khalifa Al Thani aus dem katarischen Königshaus.

Sowohl Be My Sherrif als auch French King zeigen sich im noch jungen Rennjahr 2019 in bestechender Form. So galoppierte Be My Sheriff letzte Woche beim Preis von Dahlwitz im Berliner Hoppegarten über 2.000 Meter auf Platz 1.

Ein weiterer Titelaspirant ist der fünfjährige Hengst Walsingham von Trainer Peter Schiergen. Er ging 2019 zwar noch nicht an den Start, wartete im Jahre 2018 aber mit einer sensationellen Rennleistung auf. Bei sieben Starts lief das Pferd einmal zum Sieg und viermal auf die Plätze.

In den Augen der Buchmacher ist Be My Sheriff aufgrund seiner diesjährigen Leistungen mit einer Eventual-Quote von 35 der knappe Favorit vor Walsingham mit einer EV-Quote von 45 und French King mit einer EV-Quote von 50. Es könnte also durchaus ein aufregendes Kopf-an-Kopf-Rennen werden.

Jubiläumspreis – 30 Jahre UN-Kinderrechte

Haupttribüne
Auf der Haupttribüne werden die Fans ihre Pferde zum Sieg schreien. (Quelle: Wikipedia)

Sehr knapp könnte es heute auch beim Jubiläumspreis – 30 Jahre UN-Kinderrechte zugehen. Das erste Rennen des Kölner Benefizrenntages geht über 1.850 Meter und ist mit 5.100 Euro dotiert.

Mit von der Partie ist die dreijährige Stute Sweet Gold vom Gestüt Wittekindshof. Sie geht aus Startbox 2 ins Rennen und ist mit einer EV-Quote von 28 die Favoritin vor der Stute Candy Crush, die vor zwei Wochen in Düsseldorf über die Distanz von 2.100 Metern auf Platz 4 lief. Für sie rufen die Buchmacher eine EV-Quote von 40 auf.

Außenseiterchancen werden auch dem Galopper Ravienne von Erfolgscoach Henk Grewe eingeräumt. Er wurde mit einer EV-Quote von 45 bewertet.

Der Alpine RRG-Cup

Im dritten Galopprennen des Tages, dem Ausgleich IV über 1.850 Meter, sind gleich 14 Pferde für das Starterfeld gemeldet.

Luftaufnahme Weidenpesch
Die Galopprennbahn Weidenpesch aus der Luft. (Quelle: Wikipedia)

Sieganwärter für den Wettbewerb ist der französische Hengst Fire Linn, der vom niederländischen Galopp-Jockey Adrie de Vries geritten wird. In Köln lief das Pferd in diesem Jahr über die 1.850 Meter bereits einmal auf Platz 3 und einmal auf Platz 4.

Eine Favoriten-Quote von 40 ist hier berechtigt, steht einem erfolgreichen Rennen am Sonntag doch bislang nichts entgegen.

Will Fire Linn gewinnen, muss sie allerdings an Conquistadorkitten von Trainerin Valentina Stefutti vorbeiziehen. Der Hengst gewann im März 2019 in Düsseldorf über die 1.700 Meter und ist in den Augen der Buchmacher mit einer EV-Quote von 50 nur leicht im Nachteil.

Freunde des Pferderennsports dürfen sich heute Nachmittag auf spannende Rennen und ein buntes Unterhaltungsprogramm in Köln freuen.