MGM Resorts verwirft Pläne zum Aktien-Rückkauf

Veröffentlicht am: 15. März 2020, 05:30 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 13. März 2020, 04:31 Uhr.

MGM Resorts hat am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass das Unternehmen den geplanten Rückkauf der MGM Aktien im Wert von 1,25 Mrd. USD nun doch nicht durchführen werde.

grünes Gebäude, MGM
MGM verzichtet auf den Rückkauf seiner Aktien. (Bild: pixabay.com)

Grund dafür seien die unvorhergesehenen Ereignisse hinsichtlich der rasanten Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundene überaus hohe Volatilität der Wirtschaft, sagte Jim Murren, Vorsitzender und CEO von MGM Resorts, in der offiziellen Erklärung [Seite auf Englisch].

Der Manager sagte weiterhin:

“Die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität, und wir ergreifen weiterhin alle erforderlichen Maßnahmen, um die Auswirkungen des Coronavirus zu bekämpfen. Als Führungskräfte in den Gemeinden, in denen wir tätig sind, erfolgt ein ständiger Austausch mit den zuständigen Beamten des Gesundheitsministeriums, um sicherzustellen, dass MGM seinen Mitarbeitern und Gästen die neuesten Informationen und Anleitungen bietet.“

Murrens Ankündigung kam kurz vor Marktschließung, möglicherweise um die Marktleistung des Unternehmens so wenig wie möglich zu beeinflussen. Trotzdem fiel die Aktie immer noch um 15,6 % gegenüber dem Vortag.

Im außerbörslichen Handel verzeichneten die Anteile von MGM Resorts einen Verlust von weiteren 10,22 %. Damit war ihr Wert nur noch halb so hoch wie vor einem Monat.

MGM hatte seine Pläne für den Rückkauf am 13. Februar angekündigt. Analysten zufolge habe der Fall der Preise dem Unternehmen die Option geboten, mehr Aktien als ursprünglich geplant zu erwerben.

Dies wiederum habe sich günstig auf die zu erwartende Rendite ausgewirkt. Als die Aktien allerdings noch weiter fielen – sie lagen am Mittwoch nur noch bei 18,08 USD – entschied sich MGM dafür, den Plan zu verwerfen.

Wie geht es weiter mit MGM?

Murren bleibt optimistisch in Bezug auf die Zukunft des Unternehmens. Er sagte, das Unternehmen verfüge über ausreichend Liquidität, um die aktuellen Turbulenzen auf dem Markt zu bewältigen.

Betriebsunterbrechungen, Reiseverbote und selbst auferlegte Quarantänen ziehen die US-Glücksspielbranche in Mitleidenschaft, dies könnten auch MGM und andere Unternehmen deutlich spüren.

Noch wichtiger sei es allerdings, dass das Coronavirus das Geschäft langfristig nicht beeinträchtige.