Kindred-Group unterstützt Frauen im Pferderennsport weiterhin

Veröffentlicht am: 14. May 2022, 05:30 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 13. May 2022, 11:43 Uhr.

Der international tätige Glücksspiel-Anbieter Kindred Group hat angekündigt, weiterhin Frauen im Rennsport über das Projekt „Racing Home“ zu unterstützen. Wie der Konzern in dieser Woche mitteilte, weite er seine Partnerschaft mit der Organisation „Women in Racing“ aus. Diese hat das Projekt „Racing Home“ ins Leben gerufen, um die Vereinbarkeit von Kind und Beruf in der Branche zu verbessern.

Pferde am Start, Pferderennen
Mit dem Programm “Racing Home” sollen Frauen im Pferderennsport nach einer Schwangerschaft wieder in ihrem Beruf durchstarten können. (Bild: Pixabay)

Das Projekt, das berufstätige Eltern in der Pferderennsport-Branche unterstütze, umfasse nun eine brandneue Online-Plattform [Seite auf Englisch]. Diese habe das Ziel, Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Selbstständige gleichermaßen über Rechte und Ansprüche in Bezug auf Schwangerschaft, Elternschaft, Adoption, Elternzeit, flexibles Arbeiten und mehr aufzuklären.

Eines der Kernthemen des Racing-Home-Programms ist die Beratung von schwangeren Frauen und Müttern, die nach der Geburt des Kindes wieder in ihren Beruf einsteigen möchten. Die Stärkung von Müttern sei „Women in Racing“ zufolge notwendig, weil es nach wie vor eine regelrechte „Mutterschaftsstrafe“ geben. So sei beispielsweise das nach wie vor vorhandene Lohngefälle zwischen Männern und Frauen weniger auf die Geschlechtsunterschiede als vielmehr auf Benachteiligungen aufgrund von Mutterschaft zurückzuführen. Eine britische Studie haben bei der Untersuchung der Jahren 1991 bis 2015 beispielsweise gezeigt, dass dieses Lohngefälle vor der Geburt eines Kindes bei 10 % liege. Nach der Geburt eines Kindes steige es bis auf 30 % an. Teilzeitverträge von Müttern würden diese Unterschiede nur teilweise erklären.

Innerhalb der vergangenen zwei Jahre habe die Branche „Women in Racing“ zufolge dank des Programms bereits sinnvolle Lösungen entwickelt, die sich positiv auf das Arbeitsleben vieler Menschen auswirken würden. Die Organisation sei stolz darauf, mit der Kindred Group zusammenzuarbeiten und nun die weiterführende Initiative zu starten.

Chancengleichheit als eines der Ziele der Kindred Group

Wie Kindred-CEO Henrik Tjärnström erklärte, passe das Projekt weiterhin zu den Zielen des Glücksspiel-Konzerns:

Die Ziele der Plattform “Racing Home“ sind eng mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Kindred und unserem Bestreben verbunden, im oberen Management eine Geschlechterverteilung von 50:50 zu erreichen. Es ist uns wichtig, unseren Mitarbeitern eine positive Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu bieten und einen unterstützenden Arbeitsplatz zu schaffen, da wir fest davon überzeugt sind, dass unsere Mitarbeiter so ihre besten Leistungen erbringen.

Das Programm Racing Home werde Frauen und Eltern jedoch nicht nur über die neue Online-Plattform unterstützen. Es werde unter anderem auch ein Pilotprojekt geben, das Frauen nach der Schwangerschaft mit speziellen Angeboten zur „Rehabilitation“ unterstützt. Dabei werde ihnen physische, psychologische und emotionale Unterstützung geboten, um nach der Schwangerschaft wieder in den Reitsportberuf zurückzufinden.