Poker-Legende Doyle Brunson entsetzt: Seine Autogramme stehen bei eBay zum Verkauf

Veröffentlicht am: 26. July 2022, 02:25 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 26. July 2022, 02:26 Uhr.

Poker-Urgestein Doyle Brunson [Seite auf Englisch] hat vor einigen Tagen auf Twitter bekanntgegeben, dass er keine Autogramme mehr geben werde. Grund für die Entscheidung des zehnfachen Bracelet-Gewinners sei, dass einige Exemplare bei eBay zum Verkauf stünden. Bis zu 999 USD würden die eBay-Verkäufer für ein Autogramm verlangen, machte der bekannte Poker Pro seinem Ärger Luft.

Buch, autogramm, eBay
EBay-Verkäufer verlangen dreistellige Beträge für ein Original-Autogramm von Doyle Brunson. (Bild: ebay, casino.org)

Derzeit gibt es rund 70 Angebote auf der Online-Handelsplattform. Die Preise beginnen bei rund 40 Euro, doch einige Exemplare erreichen hohe dreistellige Beträge.

In seinem Twitter-Post erklärt der Poker Pro:

Ich war gerade bei e-bay [sic!] und habe gesehen, dass die meisten Autogramme, die ich unterschrieben habe, zum Verkauf stehen… jeder Brief sagt, dass er mein größter Fan ist und die 2 Bilder an seine Wand hängen will. Ich werde keine Autogramme mehr geben!!

Wertschätzung oder Abzocke?

Brunson sagte, er sei immer großzügig gewesen, wenn er Post von seinen Fans erhalten habe und diese ihn um ein Autogramm gebeten hätten. Doch nun ärgere er sich darüber, dass einige versuchten, mit seiner Unterschrift Geld zu verdienen.

eBay, Autogramme
Bis zu 999 USD verlangen die Verkäufer für ein Brunson-Autogramm. (Bild: ebay, casino.org)

Der User @CadeCottrell schrieb als Antwort:

Es ist ärgerlich, dass sie von Ihrem Namen und Ihrer Freundlichkeit profitieren, das spüre ich. Aber denken Sie daran, dass viele Leute diese Dinge an Ihnen schätzen, und deshalb gibt es auch einen Markt dafür, und ich denke, dass die Freude, die echte Fans haben, es wert ist, sich auch mit Betrügern/Scammern auseinanderzusetzen.

Allerdings wiesen einige Fans den Godfather of Poker darauf hin, dass der Wert der aktuellen Angebote bei eBay sich noch erhöhen könne, wenn er sich nun weigere, weitere Autogramme auszustellen. Hierbei handele es sich um Angebot und Nachfrage. Ob Brunson künftig Autogramme ausstellt, wird sich zeigen.