CS:GO Spitzenreiter bei E-Sport-Wetten 2020

Veröffentlicht am: 19. Januar 2021, 01:07 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 19. Januar 2021, 01:45 Uhr.

Wetten auf E-Sport-Events werden bei Spielern immer populärer. Einer zu Beginn der Woche veröffentlichten Studie des Wettanbieters Loot.Bet zufolge führte dabei Counter-Strike im vergangenen Jahr die Rangliste der umsatzträchtigsten Games an.

E-Sport Zuschauer
Umsätze mit E-Sport-Wetten nahmen auch 2020 zu. (Bild: Flickr/Marco Verch, Lizenz: CC BY 2.0)

Trotz vieler Corona-bedingt abgesagter E-Sport-Veranstaltungen sei das vergangene Jahr insgesamt erfolgreich verlaufen, so Loot.Bet. Das Wettvolumen sei um 67 % gestiegen und auch die Anzahl der Spieler habe um 58 % zugenommen. Dabei gebe es der Online-Wettplattform zufolge große Unterschiede bei der Attraktivität der Games für Wett-Fans.

So seien bei dem Anbieter 53 % aller getätigten Wettumsätze auf CS:GO entfallen, heißt es in der Analyse. Dahinter folge Dota 2 (35 %), während auf Matches bei League of Legends (7 %) oder FIFA 21 (5 %) von Wett-Fans sehr viel seltener gesetzt worden sei.

LoL bei Höhe der Einsätze die Nummer 1

Bezogen auf die Höhe der Einsätze ergebe sich jedoch ein anderes Bild. Hier führe League of Legends mit durchschnittlichen Wetten von 32,34 Euro vor Kings of Glory (30,65 Euro) und Call of Duty (27,20 Euro). Mit Einsätzen von 21,41 Euro, beziehungsweise 20,64 Euro lägen die Umsatz-Spitzenreiter CS:GO und Dota 2 in dieser Kategorie nur im hinteren Mittelfeld.

Die Statistik gibt darüber hinaus Auskunft über die Herkunft der aktivsten Spieler bei dem Anbieter. Demnach stammten die erfolgreichsten Wett-Freunde aus der Ukraine, Ungarn und Schweden.

Im Gleichschritt mit der wachsenden Popularität nimmt auch der Wettbetrug im E-Sport zu. Wie bei anderen Sportarten zählen dabei Spielmanipulationen zu den größten Problemen. Aus diesem Grund wurde Anfang Januar mit dem Dota 2-Team Newbee eine der erfolgreichsten Mannschaften der vergangenen Jahre auf Lebenszeit gesperrt. Den Spielern konnte nachgewiesen werden, dass sie im vergangenen Jahr bei einem Turnier absichtlich Matches verloren hatten.

Spieler aus Ungarn sowie Japaner und Schweizer hätten zudem eine besonders ausgeprägte Wetttätigkeit zur Schau gestellt. Demgegenüber seien aus Indien und Polen sowie von den Philippinen besonders riskante Wetten gekommen.

Im Vergleich dazu hätten Spanier und Südkoreaner weniger Wettglück gehabt. Neben dem fehlenden Glück zeichneten sie sich zudem durch ein weniger risikobehaftetes Wettverhalten aus.