Spielbank Berlin unterstützt Sportlerinnen und Sportler aus der Ukraine

Veröffentlicht am: 29. April 2022, 12:58 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 29. April 2022, 01:03 Uhr.

Die Spielbank Berlin hat einen Spendenlauf für geflüchtete ukrainische Sportlerinnen und Sportler unterstützt, die an Berliner Trainingsstützpunkten aufgenommen wurden. Dies gab die Spielbank Berlin am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt.

Stadion, Menschen, Laufbahn
Beim OSP-Spendenlauf kamen 30.000 Euro zusammen. (Bild: Tilo Wiedensohler, lsb-berlin.net)

Initiator des im Sportforum Berlin veranstalteten Events, das am Mittwoch stattfand, war der Olympiastützpunkt Berlin (OSP). Zahlreiche Athletinnen und Athleten, OSP-Trainer, Sponsoren und Gäste hätten sich an der Spendenaktion beteiligt.

Ziel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sei es gewesen, so viele Stadionrunden von je 400 Metern wie möglich zu absolvieren. Für jede Runde kamen 15 Euro in den Spendentopf.

93 geflüchtete Sportlerinnen und Sportler sowie 21 Trainerinnen und Trainer aus der Ukraine haben bisher an den Berliner Trainingsstützpunkten eine neue Unterkunft gefunden. Das Geld, das durch die Aktion „erlaufen“ wurde, soll den Flüchtlingen direkt zugutekommen, erklärte der Landessportbund Berlin. Finanziert würden unter anderem Mieten sowie Artikel des täglichen Bedarfs.

30.000 Euro für ukrainische Flüchtlinge

Insgesamt seien rund 300 Teilnehmer am Start gewesen, darunter auch 80 OSP-Sportlerinnen und -Sportler. Spitzensportler wie Schwimm-Paralympicssiegerin Elena Semechin, die von der Spielbank Berlin gefördert wird, waren unter den Startern.

Zudem haben sich auch Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen und Wasserspringer Patrick Hausding, Judoka Luise Malzahn, Kanute Tim Hecker und Rad-Weltmeister Theo Reinhard an dem OSP-Spendenlauf beteiligt.

Das Video bietet einen Einblick in die Veranstaltung:

Etwa zwei Stunden dauerte der Staffellauf. Am Ende absolvierten die Teilnehmer 1.338 Runden, die einen Geldbetrag von 20.070 Euro ergaben. Die Förderer, darunter auch die Spielbank Berlin und der OSP, rundeten die Summe auf 30.000 Euro auf.

Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank, äußerte sich erfreut über das Engagement der Teilnehmer beim Spendenlauf:

Wir können von außen zwar nicht viel gegen das Leid in der Ukraine bewirken, aber jede Hilfe ist wichtig! Solidarität zeigen, egal in welcher Form, ist das einzig Richtige. Ich bin berührt, wie viele Menschen heute zusammengekommen sind, um ein Zeichen zu setzen und zu helfen.

Die ukrainischen Athleten werden auch fortan am Olympiastützpunkt trainieren. Mit dem Spendenlauf habe das Team des OSP gemeinsam mit seinen Partnern einen konkreten und sichtbaren Beitrag leisten können, kommentierte der Leiter des OSP-Berlin, Harry Bähr.