WestLotto erhält Zertifizierung für verantwortungs­volles Glücksspiel

Veröffentlicht am: 20. Mai 2021, 01:28 Uhr. 

Letzte Aktualisierung am: 20. Mai 2021, 01:28 Uhr.

Der Dachverband europäischer Lotterien, European Lotteries (EL), hat die Spielerschutz-Konzepte der nordrhein-westfälischen Lotteriegesellschaft WestLotto zertifiziert. Wie WestLotto am Mittwoch per Pressemeldung bekannt gab, erhalte der Lotto-Anbieter damit nun bereits zum fünften Mal das „Responsible Gaming Certified“-Siegel der EL.

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WestLotto für Responsible-Gaming-Konzept zertifiziert (Bild: WestLotto/Bodo Kemper)

WestLotto sehe sich damit als „Vorreiter in Sachen Verbraucherschutz“ und sei vielen anderen nationalen und internationalen Anbietern nach eigener Aussage weit voraus. Der nordrhein-westfälische Lotto-Betreiber setze sich seit Jahren selbst strenge Richtlinien. Diese habe der Dachverband nun erneut würdigend anerkannt.

Der Dachverband European Lotteries hat derzeit insgesamt 84 Mitgliedern aus 47 Ländern, inklusive einiger Staaten außerhalb der Europäischen Union bzw. Europas. 17 seiner Mitglieder stammen aus Deutschland: die staatlichen Lotteriegesellschaften der 16 Bundesländer sowie die Gemeinsame Klassenlotterie der Länder (GKL). Österreichisches Mitglied sind die Österreichischen Lotterien, aus der Schweiz beteiligen sich die Swisslos Interkantonale Landeslotterie und die Loterie Romande.

Mit seinem mehrfach zertifizierten Spielerschutz-Konzept sei der Veranstalter auch bestens auf das Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags 2021 vorbereitet, welcher mit einer strengen Neuregulierung des gesamten Glücksspielsektors einhergehe.

Einige der Maßnahmen, die der neue Vertrag vorsehe, seien bereits fest in das Responsible-Gaming-Konzept der Gesellschaft integriert worden. In manchen Punkten gingen die Spielerschutz-Maßnahmen von WestLotto sogar schon seit längerem über die Mindestanforderungen des Staatsvertrages weit hinaus.

Das Konzept komme auf allen Ebenen des Unternehmens zum Einsatz. Es beinhalte Spielerschutz-Maßnahmen im Bereich Werbung und Marketing, die Bemühung um transparente Informationen und Berichterstattung sowie regelmäßige Schulungen für alle Mitarbeiter der Lotterieannahmestellen. Um den Erfolg der Maßnahmen und Regelungen zu garantieren, basierten diese auf wissenschaftlicher Expertise.

„Kein Schlupfloch im Verbraucherschutz“

Wie WestLotto-Chef Andreas Kötter in der Pressemeldung erläutert, werde das Verbraucherschutz-Konzept regelmäßig aktualisiert und an gesellschaftliche Umstände und veränderte Spielgewohnheiten angepasst. Die Bedürfnisse von Lottospielern änderten sich stetig, erklärt er. Das sei nicht erst seit der Pandemie der Fall. Das Unternehmen bemühe sich daher, Spielspaß und optimalen Verbraucherschutz in Einklang zu bringen.

Lottospielen ist für viele Menschen ein liebgewonnenes Ritual, das Spaß macht und fest zum Alltag gehört. Aber es muss auch sicher sein. In Sachen Verbraucherschutz gibt es keine Schlupflöcher.

WestLotto wolle sich daher auch weiterhin „nachhaltig für einen verantwortungsvollen Umgang mit Glücksspiel“ einsetzen. Schließlich sollen sich die Kunden darauf verlassen können, dass ihre „Träume in den Händen anderer […] gut aufgehoben sind“.